Almost Heaven

Dokumentarische Form
Regie Carol Salter
Großbritannien 2017

Produktion Carol Salter, Elhum Shakerifar, Heike Bachelier, Ciniza Baldessari
Buch Carol Salter
Kamera Carol Salter
Schnitt Cinzia Baldessari
Zusätzlicher Schnitt Hoping Chen, Rodrigo Saquel
Musik Terence Dunn

Mandarin
engl. UT · 75 Min.

Mi. 15.02. 17:00 Uhr Haus der Kulturen der Welt
Do. 16.02. 10:30 Uhr CinemaxX 1
Sa. 18.02. 12:30 Uhr Zoo Palast 1

Vorsichtig wäscht Ying Ling das Gesicht des reglosen Körpers. Sie nimmt die feuchten Tücher und säubert Hände, Füße und schließlich den Rumpf. Weit weg von zu Hause übt das 17-jährige Mädchen für die Prüfung zur Bestatterin an einem der größten Bestattungsinstitute Chinas. Aus respektvoller Nähe zeigt der dokumentarische Film Ying Lings Skrupel und Ängste, an den intimen Momenten des letzten Abschieds teilzunehmen. Er registriert ihre Furcht vor den Gespenstern, die in den langen Gängen des Krematoriums lauern könnten, fängt aber auch die vergnügten Scherze mit ihrem Kollegen ein, zu dem sich eine zärtliche Freundschaft anbahnt. Ein Film über das Erwachsenwerden zwischen ehernen Traditionen und rasantem Fortschritt, mitten unter Geistern und Toten.

Ying Ling delicately washes the face of the motionless body. Using a damp cloth, she carefully cleans the hands, feet and finally the torso. The 17-year-old girl is far from home, preparing for her exams at one of China‘s largest funeral parlours. At a respectful distance, the film documents Ying Ling‘s doubts and anxieties as she shares the intimate moments of a final farewell. It conveys her fear of the spirits that might be lurking in the long corridors of the crematorium, but also the playful camaraderie with her colleague, with whom she is gradually developing close friendship. A story of approaching adulthood among the spirits and the dead in a time when rapid development is overtaking age-old traditions.

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