UNICÓRNIO


Regie Eduardo Nunes
Brasilien 2017

Produktion Izabella Faya, Fernanda Reznik
Buch Eduardo Nunes
Kamera Mauro Pinheiro Jr.
Montage Flávio Zettel
Musik Zé Nogueira
mit Bárbara Luz, Patrícia Pillar, Zé Carlos Machado, Lee Taylor

Portugiesisch engl. UT · 123 Min.

Mo. 19.02. 18:00 Uhr Haus der Kulturen der Welt
Di. 20.02. 13:15 Uhr CinemaxX 3
Mi. 21.02. 20:15 Uhr Cubix 8

In berauschend immersiven Bildern zeichnet das rätselhafte Drama die Coming-of-Age-Geschichte der 13-jährigen Maria, die allein mit ihrer Mutter in ländlicher Abgeschiedenheit lebt. Als ein junger Mann mit seiner Ziegenherde in die Nachbarschaft zieht, gerät ihr Leben aus dem Gleichgewicht. Während in Maria verborgene Wünsche und Ängste aufkeimen, beobachtet sie besorgt, wie ihre Mutter aufblüht. Ihre Gedanken teilt Maria nur mit ihrem Vater, den sie in einer irreal anmutenden Heilanstalt besucht. Wieso ist er dort? Und warum behauptet er, dass Gott böse sei? Maria entschließt sich zu etwas Unbegreiflichichem. Zwischen betörender, visueller Opulenz und der märchenhaften Poesie seiner Erzählung schafft der Film einen Raum, der Fantasie und Reflexion zugleich nährt.

In an exhilarating, immersive flood of images, this mysterious drama portrays the coming of age of 13-year-old Maria, who lives in a remote rural home alone with her mother. When a young man moves into the neighbourhood with his goat herd, her life is suddenly turned upside down. As secret wishes and fears stir within Maria, she anxiously realizes that her mother seems to have gained a fresh lease on life. Maria confides only in her father, whom she visits in a somewhat surreal sanatorium. Why is he there? And why does he say that God is evil? Maria decides to take a drastic step. With its captivating visual opulence and the fairytale-like poetry of its narrative style, the film creates a space which inspires imagination and self-reflection.


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